angry young me

Nein, ich will zornig sein.
Die Unvereinbarkeiten und Unversöhlichkeiten mit meiner Umwelt bejahen.
Den Schein einer medial propagierten Gesellschafts-Idylle hinterfragen.
In Werbespots und Sitcoms eindringen und die Leichen unter dem frisch gedeckten Tisch hervorziehen.
Die Kinder aus der Schule jagen. - Wo kommen diese Kinder überhaupt her? Diese kleinen Marionetten, in winzige Kostüme gesteckt.
Die Götzen will ich austreiben, diese bornierten Überväter.
Und für Nichts schämen.
Die Kluft zwischen den Generationen schätzen, denn sie ist gut.
Keine Kompromisse eingehen, wenn es die Freiheit betrifft.
Älter werden, wachsen, Falten bekommen, und dem Terror der ewigen Jugend trotzen.
Auf diese stinkenden, schmutzigen Stellen hinweisen, "da, das haben wir getan", nicht weitergehen.
Ich will nicht still sein, wenn es unbequem wird.
Ich will weder Lob, noch Vergebung von einem System, das willkürlich ausschließt mit bürokratischen Mitteln.
Zum sonntäglichen Kaffeekränzchen nehme ich keine Kinder mit, sondern meine offene Skepsis, damit das Sitzen auf den Polstersesseln unerträglich wird, wie auf Nadeln.
Und scheitern werde ich, wenn es sein muss.

©slowberrine

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